Veröffentlicht am: Do, 17. Mai, 2018

Nicole Studer geht nach Italien

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Kaum wurde der Wechsel von Marilena Widmer zum 1. FFC Frankfurt kommuniziert, verlässt eine weitere Spielerin die BSC Young Boys. Nicole Studer wird ihre Schuhe in Zukunft in Italien bei der AGSM Verona schnüren.

Nicole Studer, hier im Spiel gegen den FCZ hinter Fabienne Humm, machte manchmal auch mit unkonventionellen Aktionen auf sich aufmerksam (Archivbild: Peter Ganser)

Nicole Studer war in den vergangenen Jahren oft die Nummer Zwei. So wurde sie zunächst vom FC Zürich Frauen an den FC St. Gallen ausgeliehen, kehrte dann wieder nach Zürich zurück und konnte sich gegen Seraina Friedli nicht durchsetzen. Mit den BSC Young Boys fand sie dann – wieder leihweise – eine neue Heimat und entwickelte sich zu einer der stärksten Torhüterinnen des Landes. „Nicole hat bisher eine glänzende Saison bei uns gespielt. (..) Natürlich weckt das auch das Interesse von ausländischen Klubs”, meint Sportchef Andres Meier, der Studer ebenso aus seiner Zeit beim FCZ kennt, wie Cheftrainerin Marisa Wunderlin. Die nächste Station wird nun die AGSM Verona sein. Die Norditalienerinnen sind ein Traditionsverein in Italien, welcher in der Serie A antritt und über eine lange und erfolgreiche Historie verfügt. Dies war auch mit eine Motivation für Studer, diesen Wechsel nun zu vollziehen, wie sie gegenüber dem Frauenfussball-Magazin ausführt: “Der Wechsel zu Verona ist für mich auch ein Wechsel in den Profifussball. Es war schon immer mein Traum Profifussballerin zu werden und mich 100% auf den Fussball fokussieren zu können. Verona ist ein ambitionierter Verein mit grosser Tradition im italienischen Frauenfussball – die Bedingungen sind hervorragend und bieten mir optimale Möglichkeiten um mich weiter zu entwickeln.
In meinen knapp 8 Jahren beim FC Zürich konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln, auch einige auf internationaler Ebene. Die letzten Jahre dort waren für mich geprägt von Höhen und Tiefen, weshalb ich mich dann unter anderem auch für den Wechsel zu YB entschied. Das Potential dieser Mannschaft ist sehr gross und es macht enorm Spass, ein Teil davon zu sein. Nun wollen wir für die letzten zwei Spiele nochmals unsere Bestleistung abrufen und so weiter für Überraschungen sorgen..”

Im aktuellen Aufgebot des Nationalteams für das Spiel gegen Weissrussland steht Studer allerdings nicht. Dies aufgrund beruflicher Verpflichtungen, wie es offiziell vom Fussballverband heisst.


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