Veröffentlicht am: Mo, 06. Juli, 2015

Pulver zurück in der Schweiz

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Nach nur einem Jahr in der Bundesliga kehrt auch Carmen Pulver in die Schweiz zurück. Wie bereits Fabienne Bangerter, welche von Freiburg zurück nach Basel wechselte, wird auch die Züricherin ihre fussballerische Zukunft in der Heimat fortsetzen. Allerdings nicht bei GC..

Die Zeit bei den "Zebras" ist vorbei. Nächster Halt: Luzern  (Bild: zvg)

Die Zeit bei den “Zebras” ist vorbei. Nächster Halt: Luzern (Bild: zvg)

Mit dem Abstieg des MSV Duisburg aus der 1. Bundesliga war ein Vereinswechsel bei Carmen Pulver naheliegend. So manche Spielerin aus der Schweiz musste sich nach ihren ersten Erfahrungen in Deutschland gleich wieder einen neuen Verein suchen. So verliess Vanessa Bernauer Cloppenburg in Richtung Wolfsburg, Lara Keller zog von Gütersloh nach Jena. Das Abenteuer Bundesliga hat nun auch für Carmen Pulver ein Ende gefunden. Wesentlich war für sie nicht nur, dass sie sportlich den Anschluss verpasst. Bei der WM in Kanada war sie nur im erweiterten Kader und auf Abruf. Auch schulisch musste eine Lösung gefunden werden. Die Gymnasiastin setzte in Deutschland ihre Ausbildung fort, muss nun aber für die Matura in der Schweiz eine Anschlussmöglichkeit erhalten. Beides ist beim FC Luzern möglich. Dank der Zusammenarbeit mit der Kantonsschule Alpenquai wurde der 20-Jährigen ein umfassendes Paket angeboten, welches sie nun angenommen hat.

Pulver durchlief ihre fussballerische Karriere zu einem grossen Teil bei den Grasshoppers, konnte einem Angebot des FCZ widerstehen, ehe sie nach Deutschland zog. Nun wird auch sie, wie zuvor Saranda Hashani, nicht zu ihrem Stammverein zurück kehren. Bei Duisburg stand die Mittelfeldspielerin 21 Mal im Einsatz, beim Nationalteam kam lief sie bisher deren drei Mal auf.


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