Veröffentlicht am: Di, 06. Mai, 2014

Caroline Abbé wechselt nach München

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Der Capitain der Schweizer Nationalmannschaft Caroline Abbé wechselt im Sommer zum FC Bayern München, das gab der Verein bekannt und bestätigte die Spielerin gegenüber dem Frauenfussball Magazin am Dienstagnachmittag in Nyon gleich selber.

Caroline Abbé verlässt nach drei Jahren den SC Freiburg und wechselt nach München. (Bild: Seraina Degen)

Caroline Abbé verlässt nach drei Jahren den SC Freiburg und wechselt nach München. (Bild: Seraina Degen)

“Ich freue mich auf eine neue Herausforderung”, so Abbé zum Wechsel nach München. In Freiburg habe sie eine gute und lehrreiche Zeit gehabt, nun sei es an der Zeit, um einen Schritt weiter zu gehen, so die 26-Jährige. “Bayern hat andere Ambitionen, sie wollen in der nächsten Saison noch näher an die Top Drei in Deutschland, an Wolfsburg, Potsdam und Frankfurt, herankommen. Da möchte ich meinen Teil dazu beitragen. Das Ziel ist ein Platz in der Champions League”, sagt Abbé.

Caroline Abbé unterzeichnete in München einen Vertrag über drei Jahre.  Abbé sagt auch, dass Bayern ihr die nötigen Perspektiven biete, um ihre persönliche Weiterentwicklung voran zu treiben. Ihr neuer Trainer Thomas Wörle beschrieb Abbé als “zweikampfstarke, erfahrene Innenverteidigerin”, die seinem Team “noch mehr Stabilität” verleihen soll.

Caroline Abbé, 92-fache Schweizer Nationalspielerin. (Archivbild: Peter Ganser)

Caroline Abbé, 92-fache Schweizer Nationalspielerin. (Archivbild: Peter Ganser)

In München wird Caroline Abbé auf eine andere Schweizerin treffen – Vanessa Bürki spielt seit 2006 bei den Bayern. “Das finde ich toll, dass wir dann zu zweit sind, wir bilden dann sozusagen eine Schweiz-Connection”, schmunzelt Abbé und ergänzt, dass sie sich nun auch im Club, und nicht nur im Nationalteam, auf die “Stimmungskanone” Bürki freue.

 

Caroline Abbé war in der Saison 2011/2012 in die Bundesliga gekommen, wo sie sich dem SC Freiburg anschloss und sofort zur Stammkraft avancierte. Zuvor spielte Abbé lange beim FC Yverdon Féminin, mit dem sie zweimal den Schweizer Cup gewann. Im Schweizer Nationalteam ist die 1.79-Meter grosse Verteidigerin gesetzt. 92 Einsätze und acht Tore stehen zu Buche, das 93. Spiel folgt am Donnerstag gegen Island: “Das wird ein schwieriges Spiel werden”, glaubt Abbé. Ihre Grösse und physische Stärke werden gegen Island, das wohl mit langen Bällen in die Spitze den Torerfolg suchen wird, gefragt sein. “Ja”, findet auch Abbé, “wir werden defensiv aufpassen müssen und wohl mehr Kopfbälle als üblich haben. Aber wir sind gut vorbereitet und haben das auch spezifisch trainiert.”


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